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Geschichte

Aus unserer Schulchronik:

  • 1953 gibt es in Heide immer noch “Schichtunterricht”. Vier Volksschulklassen sind in zwei Gebäuden untergebracht (Loher Weg und Lüttenheid).
  • Im Juni 1953 wird an dem neuen Schulhaus vor der Ernst-Mohr-Straße gebaut. Der erste Bauabschnitt umfasst 11 Klassenräume. Das neue Schulgebäude wird im so genannten “Laubenstil” errichtet, eine aufgelockerte Bauweise, die sich vom “Kaiserstil” wohltuend abheben soll.
  • Am 12. November 1954 wird der Volksschulneubau (1. Bauabschnitt) im Rahmen einer schlichten Feier seiner Bestimmung übergeben. Unter Beteiligung zahlreicher Gäste findet vor dem Eingang des neuen Schulgebäudes an der Adolf-Bartels-Straße die Taufe und die Einweihung der neuesten Heider Volksschule statt. Der Bürgermeister der Stadt Heide, Dr. Boysen, tauft die Schule auf den Namen Adolf Bartels.
  • Am 13. November 1954 ist der erste Unterrichtstag. 557 Schülerinnen und Schüler werden von 11 Lehrkräften in 13 Klassen unterrichtet. 11 Klassen- und 6 Gruppenräume stehen hierfür zur Verfügung. Die durchschnittliche Klassenfrequenz beträgt 42,85 Schüler. In einer Klasse wird erstmals an einer Heider Volksschule koedukativ unterrichtet.
  • Am 30. Juni 1955 besucht Oberschul- und Regierungsrat Schleifer aus Kiel mit der Pressestelle der Landesregierung Schulen in Norderdithmarschen und macht dabei auch bei uns Halt. Er wohnt dem Unterricht des Kollegen Kühl bei und ist von dessen Unterrichtsführung sehr beeindruckt. Im Gespräch mit dem Kollegium ist sich der hohe Besuch aus Kiel darin einig, dass die Landesregierung dafür sorgen müsse, dass möglichst schnell für jede Klasse ein Lehrer zur Verfügung gestellt werde und die Schülerzahl pro Klasse maximal 40 betragen solle.
  • Im Juni 1956 wird in der Aula des Gymnasiums in der Rosenstraße die “Vereinigung von Eltern und Freunden der Adolf-Bartels-Schule” gegründet. Der erste Vorsitzende Friedrich Schenck kann noch im selben Jahr das 100. Mitglied begrüßen.
  • Seit Januar 1958 wird an unserer Schule die Milchspeisung durchgeführt. Sie findet bei Eltern und Kindern großen Anklang. Täglich werden über 300 Portionen ausgegeben.
  • Am 19. August 1958 erfolgte die Grundsteinlegung für die Turn- und Sporthalle.
  • Am 10. Januar 1959 bestimmt der Schulrat des Kreises Norderdithmarschen, dass der Name Adolf Bartels im Zusammenhang mit der Schule nicht mehr verwendet werden darf. Der neue Name ist jetzt Volksschule IV.
  • Die neue Turn- und Sporthalle wird am 10. März 1960 eingeweiht. Der lange Fußmarsch zum Sportunterricht in der Klaus-Groth-Turnhalle hat ein Ende.
  • Am 16. und 17. Februar 1962 tobt an der Nordseeküste ein schwerer Sturm, der uns eine Jahrhundertflut beschert, von der auch Dithmarschen sehr stark betroffen ist. Die Schule wird am 17.2. um 10:30 Uhr aus Sicherheitsgründen geschlossen, weil Ziegel von den Dächern fliegen.
  • Im November 1964 feiert die Schule mit einer großen Ausstellung und einem vielfältigen Kulturprogramm ihr 10jähriges Bestehen.
  • Am 5. März 1965 beschließt der Magistrat der Stadt Heide die Umbenennung der Adolf-Bartels-Straße in Bürgermeister-Vehrs-Straße. Die Schule behält den Namen Volksschule IV.
  • Am 25. April 1966 beginnt der Schulerweiterungsbau mit dem Neubau (2. Anbau) und der Hausmeisterwohnung.
  • Um den ärgsten Lehrermangel möglichst zügig zu verringern, werden seit dem 3. Mai 1966 Hilfskräfte ausgebildet. Unsere Kollegin Frau Gundelach war an dieser Maßnahme als Ausbilderin beteiligt.
  • Am 8. Oktober 1966 erhält die Sporthalle den Namen “Carl-Diem-Halle”.
  • Am 9. Mai 1967 wird der 2. Anbau offiziell übergeben. Es können jetzt zusätzlich drei Klassenräume, ein Pysikraum, ein Werkraum sowie ein Handarbeits-und Zeichenraum genutzt werden.
  • Am 22. Oktober 1970 wird vor der Schule die Robbengruppe von dem Neumünsteraner Künstler Fuhg aufgestellt (Kunst am Bau - 2% der Summe für den Neubau).
  • Durch Verfügung des Schulamtes vom 19. Juli 1971 wird an der Schule eine Orientierungsstufe an Hauptschulen eingeführt. Dadurch gibt es drei 5. Klassen mit insgesamt 84 Schülerinnen und Schüler.
  • Im Schuljahr 1972/73 gibt es erstmals keine 5. Klassen an der Schule. Alle Schüler dieser Klassenstufe aus Heide und dem Heider Umland werden in diesem Schuljahr zentral an der Volksschule I unterrichtet.
  • Im Schuljahr 1973/74 gibt es keine 5. und 6. Klassen an der Schule, da diese zentral in der Kooperativen Orientierungsstufe im Schulzentrum Heide-Ost unterrichtet werden.
  • Am 7. Mai 1974 macht die Schulleitung das Schulamt, das Landesschulamt und die Stadt Heide auf die unerträglichen Arbeitsbedingungen an der Schule aufmerksam. Im Schuljahr 1974/75 gibt es 16 Klassen, und es stehen nur 13 Klassenräume zur Verfügung. Auch mit “Wanderklassen” ist dieses Problem nicht zu bewältigen So muss eine 4. Klasse ins Schulzentrum Heide-Ost ausgelagert werden.
  • Da der Schulträger sich nicht in der Lage sieht, in der gebotenen Eile die gravierende Raummisere zu beseitigen, ist Schulleiter Schubert nicht länger bereit, die pädagogische Verantwortung für die Schule zu übernehmen. Im Februar 1975 bittet er deshalb die Schulaufsicht um Entbindung von seinen Aufgaben als Rektor. Seine Amtszeit endet am 31. Juli 1975.
  • Am 5. Mai 1975 beginnt auf dem Gelände der Schule hinter der Carl-Diem-Halle der Bau von sechs mobilen Nordmark-Klassenräumen, die am 18. Juli fertig gestellt sind und übergeben werden. Dadurch entschärfen sich die Raumprobleme an der Schule deutlich.
  • Zu Beginn des Schuljahres 1975/76 entstehen fünf neue Klassen. Drei fünfte Klassen (durch die Zurückgliederung der Orientierungsstufe) und zwei siebte Klassen.
  • 1977 erhält die Schule eine 100m-Laufbahn und eine Sprunggrube.
  • Erstmalig wird zu Beginn des Schuljahres 1978/79 die Lehrerversorgung mit “gut” beschrieben. In den 8. und 9. Klassen erfolgt in einigen Fächern eine äußere Differenzierung. 598 Schülerinnen und Schüler werden von 29 Lehrkräften unterrichtet (siehe dazu 1954).
  • In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1979 fällt ein verheerender Schneesturm mit 10 bis 15 Frostgraden über ganz Norddeutschland und Dänemark ein und unterbricht alle Verkehrswege. Auch Dithmarschen versinkt in Schnee und Eis. Auf unserem Schulgelände werden riesige Schneemengen zusammengeweht. Der völlig verwehte Eingang zum Pavillon kann erst durch den Einsatz eines Schneepfluges freigeräumt werden. Wegen der katastrophalen Verkehrslage fällt in unserem Bundesland sogar vom 14. bis zum 19. Februar 1979 der Unterricht aus.
  • Die Woche vom 11. bis 15. Juni 1979 steht ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehens der Schule. Die Festwoche beginnt mit einem Festakt in der Carl-Diem-Halle am Montag und endet mit einem großen Schulsportfest am Freitag auf den MTV- und HSV-Plätzen, an dem 660 Kinder, Lehrkräfte und Helfer teilnehmen. An den anderen Tagen herrscht “buntes” Schulleben mit Spiel- und Tanzveranstaltungen, offenem Unterricht und Theateraufführungen.
  • Im Dezember 1979 ist der Bau der Lehrküche am Pavillon abgeschlossen. Ab Februar kann der Hauswirtschaftsunterricht erstmalig an unserer Schule stattfinden. Der lange Marsch zur Lehrküche in der Grund- und Hauptschule I entfällt.
  • Auf der Schulkonferenz am 11. Februar 1980 wird eine neue Namensgebung für die Grund- und Hauptschule IV verhandelt. Man entscheidet sich mit Mehrheit dafür, der Stadt den Namen St.-Georg-Schule vorzuschlagen. Unter den Vorschlägen waren St.-Jürgen-Schule, Wulf-Isebrand-Schule, Schule am Stadtpark Hebbel-Schule, Bachmann-Schule
  • Das Schulamt des Kreises Dithmarschen stellt am 1. Juli 1980 nach Rücksprache mit dem Kultusministerium und dem IPTS fest, dass die Grund- und Hauptschule IV Heide Ausbildungsschule für den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn der Grund- und Hauptschullehrer ist.
  • Am 15. September 1980 wird auf dem Schulhof die Holzplastik des Marner Künstlers Gnekow aufgestellt. Sie wird im Rahmen der Mittel “Kunst am Bau” aufgestellt und kann auch als Klettergerüst genutzt werden.
  • Am 2. Oktober 1980 gibt die Stadt Heide offiziell den neuen Namen der Schule bekannt: “St.-Georg-Schule - Grund- und Hauptschule”.
  • Ab Dezember 1982 steht der Schule ein Kleingeräteraum (Anbau Sporthalle) zur Verfügung.
  • Nach einem Entwurf von Frau Cornelius entsteht im Dezember 1983 an der Wand im Pausengang die Darstellung des Kampfes zwischen St. Georg und dem Drachen. Dieses Relief erstellte Herr Flottrong mit Schülern.
  • Im Juni 1984 wird das Feuchtbiotop eingeweiht und im Dezember die Hausmeisterwerkstatt ihrer Bestimmung übergeben.
  • Im Schuljahr 1985/86 wird der unbefestigte Schulhof “neu” gestaltet. Der asphaltierte Teil erhält ein Wegenetz für den Verkehrsunterricht.
  • Vom 17. bis 24. März 1988 findet die erste Projektwoche mit großem Erfolg statt.
  • Am 1. Februar 1989 beschließt der Magistrat der Stadt Heide, dass die St.-Georg-Schule ab dem kommenden Schuljahr Standort für eine freiwillige 10. Klassenstufe wird.
  • Am 28. April 1994 diskutiert Michel Friedmann mit rund 700 Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Kreisgebiet über den Holocaust und Rechtsradikalismus in der Carl-Diem-Halle.
  • Im August 1994 führen Sanierungsarbeiten am Pavillondach zu erheblichen Wasserschäden. Vier Fachräume mussten zu Klassenräumen umfunktioniert und zwei Klassenräume, durch Jute-Wände abgetrennt, in der Turnhalle eingerichtet werden.
  • Im Schuljahr 1995/96 unterrichten zwei Berufsschullehrer in unserer 10. Klassenstufe.
  • Mit Beginn des Schuljahres 1997/98 wird das Wahlpflichtkurssystem eingeführt.
  • Im August 1998 nehmen die 1. Klassen am größten Einschulungsfoto der Welt teil.
  • Ab 5. November 2001 gibt es an der St.-Georg-Schule eine betreute Grundschule.
  • Am 11. Dezember 2001 wird die St.-Georg-Schule im Ministerium in Kiel für ihr “Erweitertes Lernangebot zur Förderung eigenverantwortlichen Lernens” ausgezeichnet.
  • Am 21. November 2002 verursacht ein kleiner Brand im Pavillon eine nachhaltige Rauchentwicklung. Die Klassenräume können nicht genutzt werden; der Unterricht findet vorübergehend in den Fachräumen statt.
  • Bei dem Wettbewerb “Förderpreis Schule & Wirtschaft 2002” gewinnt die St.-Georg-Schule für ihr Curriculum zur Berufsorientierung einen Hauptpreis. Die Preisverleihung erfolgt am 2. Dezember 2002 durch die Kultusministerin Frau Erdsiek-Rave in der Carl-Diem-Halle.
  • Vom 10. bis 14. Februar 2003 nehmen estnische Primarschullehrerinnen im Rahmen eines Hospitations- und Fortbildungskurses am Unterricht teil.
  • Seit Schuljahresbeginn 2003/04 gibt es an der St.-Georg-Schule auch eine Nachmittagsbetreuung.
  • Am 8. Dezember 2003 erhält die St.-Georg-Schule in Kiel aus den Händen der Kultusministerin Frau Erdsiek-Rave einen Sonderpreis für ihr besonderes Engagement im Bereich der Berufsorientierung und Lebensplanung.
  • Der 19. Juni 2004 ist der erste Arbeitstag zur kindgerechteren Schulhofgestaltung durch Eltern, Schüler und Lehrkräfte.
  • Durch Umbauten und Umgestaltungen stehen in der St.-Georg-Schule heute 17 Klassenräume, je ein Physik-, Werk-, Musik-, und Computerraum, eine Lehrküche eine Sporthalle sowie ein Raum für die “Betreute Grundschule” zur Verfügung.