Schulprogramm

Fundament fürs Leben

  • Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu selbständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten, Lernen und Handeln erziehen und in ihrem Selbstwertgefühl stärken.
  • Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, mit anderen respektvoll umzugehen, unterschiedliche Lebensformen und Wertorientierungen zu verstehen und zwischenmenschliche Konflikte gewaltfrei auszutragen.
  • Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, ihre Aufgaben un Schule, Familie und Gesellschaft aktiv und verantwortungsbewusst mit zu gestalten.

Unsere Ziele streben wir an durch

  • systematische Vermittlung fundierten Grundwissens und Könnens
  • kindgemäße, partnerschaftliche, die Selbstständigkeit fördernde und problemorientierte Unterrichtsprinzipien
  • Selbst- und Sozialkompetenz fördernde Erziehungsprinzipien
  • Lernen in fachlichen, sportlichen und musikalischen Projekten und Arbeitsgemeinschaften
  • kulturelle Aktivitäten in und außerhalb der Schule
  • Einbeziehung außerschulischer Lernorte
  • das Konzept der durchgängigen Sprachbildung
  • ganzheitliche Gesundheitserziehung
  • effektive Nutzung der Lernzeit
  • Förderung von Kindern mit besonderen Lerndefiziten oder besonderen Begabungen
  • konstruktive Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten der Kinder und außerschulischen Experten
  • Schaffung eines lernförderlichen Klassen- und Schulklimas

Aktuelle und zukünftige Arbeitsschwerpunkte

1. Stärkung der Selbst- und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler

Diese Ziele wollen wir erreichen durch:

  • möglichst viel Unterricht in wenigen Händen sowie möglichst viele Stunden in Klassenlehrerhand
  • eine Klassenlehrerstunde zur Durchführung des Klassenrats
  • Methodentraining, z.B. Techniken der Informationsbeschaffung, Informationsverarbeitung und Präsentation
  • Lernpatenschaften sowohl unter den Schülerinnen und Schülern als auch unter Einbeziehung Erwachsener
  • Schulsozialarbeit: Seit Beginn des Schuljahres 2011/2012 unterstützt uns die Schulsozialarbeiterin Frau Möller
  • FiSch-Projekt (Familie in der Schule): An einem Schultag in der Woche arbeiten Kinder gemeinsam mit einem Elternteil in einer kleinen Gruppe an ihren individuellen Zielen
  • Gewaltprävention, z.B. Selbstbehauptungskurse wie "Mut-tut-gut"
  • interkulturelles Lernen (Sprachkurse für Migrantenmütter und ihre Kinder, verschiedene interkulturelle Arbeitsgruppen, Durchführung multikultureller Projekte)
  • Zusammenarbeit und Einbeziehung der Eltern in Lernprozesse und Schulveranstaltungen
  • Beteiligung der Kinder an Planung, Durchführung und Nachbereitung von Unterrichtsvorhaben
2. Prinzip der durchgängigen Sprachbildung

Seit dem Schuljahr 2011/2012 ist die St.-Georg-Schule Erprobungsschule für das Prinzip der durchgängigen Sprachbildung.

Das Kollegium bildet sich in Kooperation mit der Grundschule Lüttenheid seitdem regelmäßig fort. Diese Prinzip zeichnet sich dadurch aus, dass Sprachbildung in allen Fächern und Klassenstufen durchgängig und intensiv praktiziert wird. Das heißt, das nicht nur im Fach Deutsch in den Bereichen Wortschatz und Sprachrichtigkeit gearbeitet wird, sondern in allen Fächern.

Den Schülerinnen und Schülern sollen beispielsweise gezielt Methoden vermittelt werden, mit deren Hilfe sie texte und Inhalte sprachlich zunehmend selbstständig erschließen und sich dazu mündlich und schriftlich äußern können.

Ziel ist es langfristig, dass die Schülerinnen und Schüler Alttags-, Bildungs- und Fachsprache im jeweiligen Kontext und Lebenszusammenhang richtig anwenden können.

3. Pflege der sportlichen und kulturellen Aktivitäten

Diese Erziehungs- und Bildungstradition wird folgendermaßen mit Leben gefüllt:

  • Pflege der verschiedenen AGs in beiden Bereichen: Fitness-AG Fuflball-AGs (Jungen und Mädchen), Lauf-AG, Flöten-AGs in Klassenstufen 2, 3 und 4, Orff-AE Cajón-AG, Plattdeutsch-AG
  • Fortsetzung der Theater- und Musicalarbeit
  • "Musikalische Stunde" (Konzert gegen Ende des Schuljahres)
  • Schwimmunterricht im 4. Schuljahr
  • Bundesjugendspiele
  • Teilnahme an Fußballturnieren
  • Teilnahme am Heider Abendstadtlauf
  • Schulgottesdienste
  • Auftritte einzelner Klassen und/oder Gruppen in Altersheimen, in Seniorenkreisen und im Westküstenklinikum
  • Regelmäßige Kino-, Theater- und Museumsbesuche
  • regelmäßige Durchführung von Autorenlesungen und Literaturtagen
  • Nutzung der Klassenbüchereien und der Schülerbücherei
  • Zirkusprojekt (alle 4 Jahre)
  • jahreszeitliche Feste wie Fasching, Vogelschießen, Laternelaufen und Weihnachtsfeiern
  • Besuche bei Menschen verschiedener Berufe (Zahnarzt,Bäcker, Bauer, usw.)
4. Fortschreibung des Förderkonzepts im Sinne des individuellen Förderns und Forderns der Kinder

a) Wichtige Bausteine unseres Förderkonzepts sind:

  • binnendifferenzierende Maßnahmen im Klassenverband
  • intensive Zusammenarbeit der Lehrkräfte einer Klasse sowie Doppelbesetzungen in vielen Unterrichtsstunden
  • weiterer Ausbau des Vertretungskonzepts unserer Schule
  • Betreute Grundschule (von 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr)
  • Hausaufgabenhilfe in allen Klassen
  • Pflege des Konzepts für DaZ (Deutsch als Zweitsprache)
  • Förderung der Kinder mit besonderem Förderbedarf (Bereiche Sprache, Lernen, emotionale Entwicklung) in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften des Förderzentrums
  • erwachsene ehrenamtliche Lernpaten in den Bereichen Sprache und Mathematik

b) Seit dem Schuljahr 2012/2013 nimmt die St.-Georg-Schule am SHiB-Projekt (Schule inklusive Begabtenförderung) teil. Im Rahmen dieses Projektes streben wir die Verwirklichung folgender Ziele an:

  • Erkennen von individuellen Begabungen durch verschiedene Verfahren
  • Eine Personalausstattung der Schule mit mindestens zwei Beratungslehrkräften im Bereich der Hochbegabung
  • Auf- und Ausbau der Werkstattarbeit
  • Regelmäßige Arbeit aller Schüler in der Denkwerkstatt, dem Wortstudio und der Forscherwerkstatt
  • Wenn möglich/angeboten Teilnahme einzelner Schüler an Enrichmentangeboten des Kompetenzzentrums WHG oder anderer Institutionen
  • Teilnahme von besonders begabten Kindern an Wettbewerben in Mathematik, Deutsch, Sport und anderen Fächern
  • Individuelle Begleitung hochbegabter Schüler durch eine Vertrauensperson
  • Teilnahme von besonders begabten Kindergartenkindern an den Angeboten der Werkstätten
5. Gesundheitserziehung

Ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitserziehung besteht im täglichen gemeinsamen Frühstück nach der 2. Stunde (seit dem Schuljahr 2010/2011). Hier wird besonderer Wert auf die gesunde Ernährung gelegt.

Weitere Bestandteile sind die tägliche Bewegungszeit im Unterricht, die aktive Pausengestaltung, das Projekt "Ernährungsführerschein", sowie der jährliche Besuch in Bezug auf Zahnpflege und -gesundheit (Kreisgesundheitsamt).

Die Aufklärung über gesunden Verhalten im Alltag ist fester Bestandteil verschiedener Fächer, insbesondere des Heimat-, Welt- und Sachunterrichts.

Es ist angedacht, eine AG im Bereich gesunde Ernährung einzurichten.

6. Weiterentwicklung und Pflege der PC-Nutzung
  • Pflege der Schul-Homepage
  • Pflege und Ausbau der Soft- und Hardware
  • Pflege und Ausbau der PCs mit Internetanschluss in möglichst allen Klassenräumen
  • Heranführung und Schulung der Schülerinnen und Schüler im sinnvollen und kritischen Umgang mit dem Computer und Internet

Alle im Schulprogramm formulierten Ziele können wir nur erreichen, wenn wir für einen regen Austausch und ein harmonisches Klima innerhalb des Kollegiums und zwischen Lehrkräften und Eltern sorgen und engagiert Schritt für Schritt die vielfältigen Aufgaben anpacken.

Friedrich Seehausen
Rektor der St.-Georg-Schule

Einstimmiger Schulkonferenzbeschluss vom 18.11.2013